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Liebe Leserin, lieber Leser,

am 31. Dezember 2019 titelte die Zeitung mit den vier großen Buchstaben: „2020 - Warum es ein Super-Jahr wird“. Dass Euer Leben nicht immer nach Wunsch verlaufen muss, wurde nur wenige Wochen später sehr real und schmerzlich bewusst. Die Achterbahn des Lebens nahm Fahrt auf. Vieles geriet in Schieflage, konnte und durfte nicht mehr wie gewohnt sein. Jeden und Jede betrifft es und wird es auch noch - dazu braucht es keine „Hellseherei“ - weiter betreffen. Vieles ist schon ausgefallen, abgesagt worden oder steht auf der Kippe. Es ist euphemistisch die momentane Lage nur als Herausforderung, kreativitätsfördernd  oder Möglichkeit zu Besinnung und Entschleunigung zu bezeichnen.

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Liebe Leserin, lieber Leser,

im Moment, da diese Zeilen entstehen glüht mir der Bürzel durch die große Hitze. Nicht nur die Natur auch ihr Menschen stöhnt. Jetzt merkt ihr wieder mal, wie wichtig das Klima ist. Ein paar Tage ist es ganz schön, aber dann sehnt ihr euch nach Regen und kühleren Winden. Das Eis an den Polen und in den Bergen wird weniger. Drama in der Natur und politische Tragödien in Ländern - nicht nur weit weg. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, setzt jetzt auch noch „ein Virus“ allem die Krone auf.

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Liebe Leserin, lieber Leser,

inzwischen haben Sie schon etliche Wochen eines ganz ungewohnten  Lebens hinter sich gebracht. Ihr tut mir natürlich leid und, da ich hier nicht wegkann muss ich mir das von hier oben anschauen. Es ist seltsam, denn der Himmel über mir ist blauer geworden, so ganz ohne Kondensstreifen. Es ist leiser geworden und die Menschen weniger und weniger geschäftig. Einige haben dafür gut zu tun, da sie „systemrelevant“ sind. Es herrscht kein Chaos und es geht doch irgendwie - anders halt. Ich richte mich nach wie vor nach dem Wind, was bleibt mir auch anderes übrig?

Liebe Leserin, lieber Leser,

und gerade noch „Weihnachtszeit“ und schon folgt das „Osterheft“.

Wenn ihr Gäste erwartet, dann deckt ihr euren Tisch sehr schön—mit allem drum und dran. So einladend hergerichtet wird das Möbel zum Symbol. Zusammen zu Tisch sitzen und speisen hat große Bedeutung. So wird der Tisch zum Zeichen für eure Zusammengehörigkeit. Bei euren Feiern, wie Hochzeiten, Geburtstagen und Konfirmationen wird so mancher schnaufen: „Schon wieder essen!? Wir hatten gerade doch erst das Mittagessen!“ Ihr tafelt ja nicht, weil ihr Kohldampf schiebt, sondern weil eure Tischgemeinschaft zeigt, dass ihr miteinander verbunden seid und das auch, wenn ihr euch gar nicht so oft seht. Gemeinschaft! Aber dieses Bewusstsein scheint bei euch verloren zu gehen. Gemeinschaftliches Essen steht für Gastfreundschaft und Verbundenheit.

Liebe Leserin, lieber Leser,  

wenn ich die Welt unter mir so anschaue, dann kommt mir manchmal schon das kalte Grausen. Wie tief kann ein Mensch sinken? Da bin ich froh, dass ich ein „Gallus gallus domesticus“ bin. Es wird soviel von Respekt, Werten und Moral gesprochen. Ja, gesprochen, angemahnt und „auf das Schärfste“ verurteilt. Bei schlimmen Vergehen muss natürlich die volle Härte eurer weltlichen Gesetze greifen!!! In dem Punkt gehe ich d'accord mit allen Menschen guten Willens.

Aber wie sieht's mit Dir/mit Ihnen aus?  Mit  den  Otto  Normalverbrauchern und Lieschen Müllers?

„Auf dem Supermarkt-Parkplab merken Sie, dass man Ihnen zehn Euro zu viel herausgegeben hat. Was machen Sie?“

   
© 2014-2020 evang. Kirchengemeinde Groß-Zimmern

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